beyondRED - Infrarotfotografie
 
 
 

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Infrarotfilter

Der Bereich des für den Menschen sichtbaren Lichtes endet in etwa bei 700 Nanometer (nm) im roten Bereich. Darüber beginnt das Infrarot-Spektrum. IR-Filter zeigen einen Spektralverlauf, der einen Übergangsbereich zwischen dem Sperrbereich und dem Durchlassbereich aufweist. Die Wellenlänge bei 50% Durchlass wird als Grenzwellenlänge bezeichnet und bei einigen Filter-Herstellern in der Typenbezeichnung angeben.
Eine sehr gute Übersicht der gängigen Filter und deren Filterverläufen findet sich bei Dennis Lohmann.

In der digitalen Infrarotfotografie kommen sehr häufig Filter mit Grenzwellenlängen von 695, 715, 720 und 780 nm zum Einsatz. So z.B. die Heliopan RG695, RG715 und RG780 mit 695, 715 bzw. 780 nm Grenzwellenlänge oder der Hoya R72 mit 720nm Grenzwellenlänge. Die beiden erstgenannten zeigen noch eine gewisse Durchlasscharakteristik, die Teile des roten Spektrums umfasst und daher gern für Falschfarben- oder Farb-Infrarotbilder benutzt werden. Durch digitale Bildbearbeitung lassen sich hier Effekte mit rotem bzw. blauem Himmel und weißen oder türkisen Bäumen oder Sträuchern erzielen. Der Heliopan RG780 arbeitet dagegen nur noch im nahen Infrarot. Die Aufnahmen zeigen keinerlei Farbcharakteristik mehr und sind daher ausschließlich für Schwarz-Weiß zu verwenden.

Bardowick - Bei der Schleuse (Hoya R72)
'Bardowick - Bei der Schleuse' mit Hoya R72 und Channelshift

Bardowick - Bei der Schleuse (Heliopan RG715)
'Bardowick - Bei der Schleuse' mit Hoya Heliopan RG715 und Channelshift

Bardowick - Bei der Schleuse (Heliopan RG695)
'Bardowick - Bei der Schleuse' mit Heliopan RG695 und Channelshift

 

 
 
  Copyright © 2004-10 Marc Volquardsen, Stand 06.06.2007